ERP modernisieren. Bewährte Geschäftslogik erhalten. Veränderbar bleiben.
In Ihrem ERP steckt über Jahre gewachsenes Wissen über Ihr Geschäft. Besondere Kalkulationen, Freigaben oder Planungsregeln können entscheidend dafür sein, wie Ihr Unternehmen arbeitet. Wenn technische Abhängigkeiten ihre Weiterentwicklung erschweren, lohnt sich ein genauer Blick: Welche Teile unterstützen Ihr Geschäft weiterhin gut, und wo braucht es Veränderung?
Mit Thinkwise können Sie ein bestehendes ERP um individuelle Fachanwendungen ergänzen oder eine gewachsene Kernanwendung schrittweise modernisieren. Ausgangspunkt sind Ihre Prozesse und die Geschäftslogik, die auch künftig gebraucht wird.
Sie möchten zuerst wissen, welches Potenzial in Ihrem bestehenden ERP steckt?
Ein Proof of Transformation zeigt anhand Ihrer bestehenden Anwendung, welche Geschäftslogik übernommen werden kann und welcher Aufwand für die weitere Modernisierung zu erwarten ist.
modernisiert oder neu entwickelt haben
Ein Auftrag durchläuft häufig mehrere Anwendungen, Tabellen und manuelle Übergaben. Regeln für Preise, Lieferfreigaben oder Ausnahmen stecken dabei im ERP, in Zusatzlösungen und im Wissen einzelner Mitarbeitender.
Bei der Modernisierung kommt es darauf an, diesen Ablauf zu verstehen: Welche Regeln gelten weiterhin? Wo entstehen unnötige Abhängigkeiten? Und welcher Teil muss sich künftig leichter ändern lassen?

Eigenentwickeltes ERP
Ein individuell entwickeltes ERP-System unterstützt die Geschäftsprozesse oft sehr gut, basiert jedoch häufig auf Technologien oder Architekturen, die nur mit hohem Aufwand weiterentwickelt werden können.
Typische Beispiele sind:
- RPG-basierte Anwendungen
- ältere .NET- oder Java-Systeme
- Delphi oder andere Individualentwicklungen

Stark angepasstes Standard-ERP
Viele Unternehmen nutzen ein Standard-ERP, das im Laufe der Jahre stark angepasst wurde.
Das führt häufig zu:
- komplexen Erweiterungen und individuellen Anpassungen
- schwierigen Updates
- eingeschränkter Flexibilität
- hohem Aufwand bei Systemanpassungen
- zunehmender Abhängigkeit von bestehenden Erweiterungen

Branchenspezifisches ERP
In vielen Branchen werden spezialisierte ERP-Lösungen eingesetzt, die typische Anforderungen bereits abdecken. Sie bieten einen guten funktionalen Ausgangspunkt, bringen jedoch auch Herausforderungen mit sich.
Typische Situationen sind:
- Anpassungen an neue Anforderungen dauern zu lang
- Weiterentwicklungen sind stark vom Anbieter abhängig
- Erweiterungen außerhalb des ursprünglichen Funktionsumfangs sind oft nur mit hohem Aufwand möglich
- Integrationen mit anderen Systemen sind komplex

Individuelles ERP grundlegend modernisieren
Ausgangslage
Das gewachsene ERP passt fachlich, lässt sich technisch und organisatorisch aber immer schwerer weiterentwickeln.
Rolle von Thinkwise
Bewährte Datenstrukturen und fachlich bestätigte Geschäftsregeln bilden die Grundlage einer neuen modellbasierten Kernanwendung.
Beispiele
Schrittweise Modernisierung einer individuellen ERP-Lösung oder Zusammenführung ausgewählter Fachanwendungen.
Ergebnis
Geschäftslogik wird nachvollziehbar und gezielt veränderbar.

"Unsere gesamte Unternehmenssoftware ist jetzt in einer einzigen Plattform integriert […] Und sie enthält nur noch die Funktionen, die wir tatsächlich benötigen.“
Edwin Saan, Enterprise Architect bei Royal Saan

Bestehendes ERP gezielt ergänzen
Ausgangslage
Das ERP unterstützt Standardprozesse gut. Besondere Abläufe erfordern jedoch aufwendige Anpassungen oder separate Hilfslösungen.
Rolle von Thinkwise
Eine individuelle Fachanwendung übernimmt klar abgegrenzte Aufgaben und arbeitet über definierte Schnittstellen mit dem ERP zusammen.
Beispiele
Projektkalkulation, Produktionsplanung, besondere Service- oder Freigabeprozesse.
Ergebnis
Individuelle Prozesse erhalten einen eigenen Ort für ihre Weiterentwicklung.

Thinkwise übernimmt die individuelle Gewächshausplanung, die das bestehende Branchen-ERP nur unzureichend unterstützt
Wenn sich etwas im Markt oder innerhalb unseres Unternehmens verändert, können wir blitzschnell reagieren.
Jeroen van Zomeren, Manager IM & ICT bei Florensis
Welcher Ansatz passt, hängt davon ab, wo die Einschränkungen liegen: in der Bedienung, in der technischen Basis oder in der Änderbarkeit der Geschäftslogik.
Standardsoftware ist dort sinnvoll, wo sie Ihre Anforderungen gut abdeckt. Bei besonderen Kalkulationen, komplexer Produktionsplanung oder branchenspezifischen Freigaben kann eine individuelle Anwendung Vorteile bieten. Entscheidend ist, welche Abläufe Ihr Geschäft prägen und wie gezielt Sie diese weiterentwickeln müssen. Dafür kann Thinkwise einen abgegrenzten Fachprozess oder eine umfassende Kernanwendung unterstützen.
Im Thinkwise-Anwendungsmodell beschreiben Teams Datenstrukturen, Geschäftsregeln, Prozesse und Rollen zentral. Bei der Modernisierung unterstützen Upcycler und KI die Analyse der bestehenden Anwendung. Gemeinsam mit den Fachverantwortlichen wird geprüft, welche Regeln weiterhin gelten und wo Änderungen sinnvoll sind. Tests anhand realer Geschäftsvorgänge sichern das bestätigte Verhalten ab.
So entsteht eine Anwendung, deren fachliche Logik nachvollziehbar bleibt und bei neuen Anforderungen gezielt angepasst werden kann.
Beispiel: Warum berechnet Ihr ERP einen Sonderzuschlag?
Bei der Analyse wird sichtbar, wann und wie das System einen Zuschlag berechnet. Ob dahinter eine gültige Vereinbarung oder eine längst überholte Ausnahme steckt, klären die Fachverantwortlichen. So übernehmen Sie bewährte Regeln und passen gezielt an, was heute anders laufen soll.
Neue Geschäftsanforderungen folgen einem anderen Takt als technische Releases oder Supportfristen. Thinkwise trennt die Beschreibung Ihrer Anwendung von wesentlichen Teilen ihrer technischen Umsetzung. Im Rahmen von Technology as a Service entwickelt Thinkwise die Plattform weiter. Dadurch lassen sich technologische Erneuerungen umsetzen, ohne die fachliche Anwendung jedes Mal grundlegend neu entwickeln zu müssen. Fachliche Änderungen bleiben gezielt planbar und prüfbar.
Ein Agent, der offene Aufträge zusammenfasst, braucht andere Rechte als einer, der Liefertermine verändert. Thinkwise ermöglicht die Anbindung von KI-Agenten über MCP an die Anwendungsschicht. Geschäftsregeln und rollenbasierte Berechtigungen begrenzen die möglichen Aktionen. Welche Aufgaben ein Agent ausführen darf und wann eine menschliche Freigabe erforderlich ist, legen Unternehmen im jeweiligen Prozess fest.
Thinkwise-Anwendungen lassen sich über definierte Schnittstellen mit Ihrem ERP und weiteren Systemen verbinden. Dabei wird festgelegt, welches System für welche Daten und Entscheidungen führend ist. So kann beispielsweise das ERP die kaufmännischen Stammdaten verwalten, während eine Thinkwise-Anwendung die individuelle Produktionsplanung übernimmt.
ERP und Produktion verbinden – mit MQTT
Auch Maschinen und Sensoren können Informationen für Ihre Geschäftsprozesse liefern. Über das Nachrichtenprotokoll MQTT können Thinkwise-Anwendungen beispielsweise Maschinenstatus oder Messwerte empfangen und daraufhin definierte Abläufe auslösen. So lassen sich Ereignisse aus der Fertigung direkt in Ihre individuelle Produktionsplanung oder Auftragsbearbeitung einbeziehen.
Mit einem repräsentativen Geschäftsprozess beginnen
Eine Modernisierung ist sinnvoll, wenn bestehende Geschäftsprozesse weiterhin funktionieren sollen, die Technologie jedoch veraltet ist. Weitere Anlässe, über Modernisierung nachzudenken, sind Wissensabhängigkeiten, hohe Änderungsaufwände und Integrationsprobleme.
Ja. Wenn Ihr ERP die Standardprozesse gut unterstützt, können individuelle Fachanwendungen mit Thinkwise ausgewählte Aufgaben übernehmen, etwa eine besondere Kalkulation oder Produktionsplanung. Die Anwendungen arbeiten über definierte Schnittstellen zusammen. Welche Daten und Entscheidungen in welchem System liegen, wird im Projekt festgelegt.
Ein individuelles ERP ist ein ERP-System, das auf die spezifischen Abläufe und Anforderungen eines Unternehmens zugeschnitten ist. Es kann eine Eigenentwicklung oder eine stark angepasste Standardlösung sein. Darin stecken oft über viele Jahre gewachsenes Prozesswissen und besondere Funktionen – etwa für Kalkulation, Produktionsplanung oder Auftragsabwicklung. Bei der Modernisierung gilt es, diese Stärken zu bewahren und das System für neue Anforderungen weiterzuentwickeln.
Und sich mit ihm verändern können.
