"Einfrieren und ausquetschen und nach einer Entlastung suchen"


Eine Branche unter Druck und im Wandel – Schritt für Schritt zu einer neuen Perspektive.

Ob beim Bummel durch belebte Einkaufsstraßen oder beim digitalen Stöbern auf E-Commerce-Plattformen – es ist schwer, sich dem Einfluss des Einzelhandels zu entziehen. Die Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants hat nach 2022 untersucht, welche Faktoren das Kaufverhalten der Verbraucher beeinflussen. Diese Untersuchung fand statt, bevor sich die starke Inflation deutlich auf das Verbraucherverhalten auswirkte. Die wichtigsten Kaufkriterien sind in den ersten vier Plätzen klar erkennbar: Das Preis-Leistungs-Verhältnis steht immer noch an erster Stelle, gefolgt von der Qualität, während der Preis inzwischen konstant an dritter Stelle steht. Danach teilen sich Nachhaltigkeit und Bequemlichkeit fast gleichauf den vierten Platz. Das Branding, das früher eine hohe Priorität hatte, rangiert heute auf dem letzten Platz, wenn es um Ausgaben geht.

Um eine Spitzenposition auf dem Markt zu erreichen, ist es besonders wichtig, alle Kostenkomponenten und die Verkaufstrends im Blick zu haben. Enscheidend ist auch die logistische Wertschöpfungskette zu optimieren. Also zu wissen, woher Ihr Produkt kommt, und es schnell und effizient an den Kunden zu liefern, sowohl in einer ‘physischen’ Welt wie auch online. Vor allem der digitale Vertrieb erfordert eine völlig andere Organisation, die sich stark auf Daten und weniger auf "Fingerspitzengefühl" stützt.

In schwierigen Zeiten wie jetzt steht oft das Überleben im Mittelpunkt, gepaart mit einem unverwüstlichen Optimismus, der den Einzelhandelssektor per Definition geprägt hat. Die Branche ist auch daran gewöhnt, mit wenigen Mitteln viel zu erreichen. Ihre massiven Werbebudgets sind oft schon geschickt auf soziale Medien, Influencer und einen stärker personalisierten Ansatz gelenkt worden.

Die Umgestaltung der Kerngeschäftsprozesse eines Online-Einzelhändlers kann jedoch nicht im "Tiefflug" erfolgen. Denn es handelt sich um ein 24x7-Geschäft, das man nicht abschalten kann, um alle alten IT-Systeme durch eine neue Infrastruktur zu ersetzen, von der Verwaltung über die Logistik bis hin zum Personal- und Bestandsmanagement. Größere Einzelhandelsunternehmen gehören oft zu den "frühen Innovatoren", deren Mitarbeiter es seit langem gewohnt sind, in jeder Abteilung des Unternehmens in einem Umfeld mit geringen Gewinnspannen Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen. Der Übergang zu digitalen und stationären Umgebungen bringt jedoch neue Herausforderungen mit sich. Wie kann man anspruchsvollen Verbrauchern einen Einblick in die Herkunft eines bestimmten Produkts geben? Und wie können Sie einen Service anbieten, der perfekt zu Ihrer Marke passt? Diese wichtigen Fragen müssen schlüssig beantwortet werden.

Jedoch müssen wichtige IT-Kernsysteme nicht unbedingt vollständig ersetzt werden, nur weil die zugrunde liegende Technologie veraltet ist. So wie bei einem Auto der Benzinmotor durch einen Elektromotor ersetzt werden kann, ohne dass man das ganze Auto auf den Schrottplatz bringen muss. Durch die Zusammenarbeit mit dem richtigen und kompetenten Partner mit über 20jähriger Erfahrung in IT-Transformationsprojekten kann viel erreicht werden.

Thinkwise hat mehrere Einzelhandelsunternehmen bei wichtigen Transformationsprozessen unterstützt, darunter auch Omoda. Der CEO von Omoda, Jan Baan, hat auf dem Thinkwise Summit am 4. Oktober über seine Erfahrungen gesprochen.

An diesem Tag drehte sich alles um den Aufbau eines "Never Legacy Enterprise" – in Bezug auf die Technologie, die Kultur, die Talente und die Ökosysteme, mit denen Sie arbeiten. Seien Sie niemals abhängig und entscheiden Sie selbst über Ihre Zukunft, wenn es um die Technologie geht, die so wichtig ist, weil sie die Daten liefert, die Sie täglich benötigen, um den Sprung zu schaffen. Stellen Sie auf “Never Legacy” um und werden Sie selbst zu einer “Never Legacy-Legende”! In kleinen Schritten, mit schnellen Erfolgen bei Teilprojekten und einem strengen Blick auf die Kosten.

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